20.08.2009: Dampfversorgung für Dunapack fertiggestellt
Entsprechend dem Kundenterminplan wurde Anfang März auch der 4. Kessel geliefert und die Anlage von unseren Monteuren mit 11. März fertig komplettiert. Anschließend starteten die Verrohrungs- und Elektroarbeiten unseres Kunden.
Ende April wurde die Signalübertragung zwischen unserer Zentral-steuerung und der Leitwarte von Dunapack getestet und abgeschlossen. Die heiße Inbetriebnahmephase der Kessel (der so genannte Kalt- und Warmtest) begann Ende Mai; das „1. Anfeuern“ der Brenner wurde am 28.05.2009 durchgeführt.
Aufgrund der Abhängigkeit der Kesselleistungstests von dem Betrieb der neuen Papiermaschine konnten diese Prüfungen mit 10.07.2009 abgeschlossen und die Anlage mit Ende Juli offiziell an unseren Kunden übergeben werden.
Die Ergebnisse der Abnahmemessungen zeigten in allen Bereichen, dass unsere Garantiewerte mehr als eingehalten wurden.
Als Beispiel dazu nennen wir den Wirkungsgrad der Kessel welcher mit 95,52 % garantiert war und im Zuge der Messungen mit mehr als 96,3% bestätigt wurde!
Dies bedeutet – pro Kessel - eine Brennstoffeinsparung von mehr als 31 m³/h bzw. von mehr als 266000 m³/Jahr (Vergleich: Ein neues Einfamilienhaus benötigt eine Brennstoffmenge von ca. 1500 m³/Jahr)!
Projektabwicklung: Ing. Herwig Engel, astebo gmbH
20.02.2009: Neues aus Ungarn!
Am 10.2.2009 sind nun auch Kessel 2 und 3 auf der Baustelle der Fa. Dunapack, in Ungarn angelangt!
Auf dem beiliegenden Foto sieht man bereits die Kessel in ihrer vollen Größe mit aufgebauten Überhitzer und Abgaswärmetauscher!
02.02.2009: Dunapack
Wie bereits berichtet wurde am 10. Dezember 2008 der erste von vier Kesseln im Auftrag der Fa. Dunapack – Papier, nach Ungarn ausgeliefert und ist am 12. Dezember 2008 in Ungarn auf der Baustelle angekommen.
Am 2.Februar wurden nun auch Kessel zwei und drei auf das Schiff verladen und befinden sich auf dem Weg nach Ungarn!
Anbei einige Fotos von der Verladung.
07.01.2009: 220 Tonnen Dampf für Ungarn
Am 10. Dezember 2008 wurde der erste von vier Kesseln im Auftrag der Fa. Dunpack – Papier nach Ungarn ausgeliefert und ist am 12. Dezember 2008 in Ungarn auf der Baustelle angekommen.
Es handelt sich sowohl bei der Kesselauslegung (entsprechend PED bzw. TRD) als auch bei dem Bau um die größten Flammrohr - Rauchrohrkessel. Aufgrund der Abmessungen des Kessels musste der Transport des Kessels in 2 Etappen durchgeführt werden. Zuerst nach Linz in die Hafenhalle wo von uns die Komplettierung durchgeführt wurde und daran anschließend der Transport auf die Baustelle in Ungarn.
Das reine Transportgewicht des Kessels – ohne Überhitzern und Economiser bzw. Transportfahrzeug - liegt bei 75 Tonnen, die Transporthöhe bei 4,75 m und die Transportbreite bei fast 5,0 m. Diese Kombination führt bei allen Brücken, Unterführungen und Kreuzungen bzw. Kreisverkehren zu größeren Problemen. Ein Transport des Kessels auf der Strasse wäre aufgrund der Transportparameter nur mit extremem Aufwand durchführbar gewesen daher wurde ein – auch umweltfreundlicher - Schiffstransport auf der Donau gewählt. Da die Baustelle nur ca. 5 km von dem nächsten Hafen entfernt liegt war dies auch in Ungarn eine optimale Lösung.
Die nächsten 2 Kessel werden Anfang Februar ausgeliefert und der 4. Kessel Anfang März 2009.
Im Betrieb des Kunden wird der Dampf für die Versorgung einer neuen Papiermaschine benötigt und die Kessel werden - bis zur fertigstellung des ebenfalls neu errichteten Wirbelschichtkessels - die Versorgung der Papiermaschine zu 100% übernehmen.
Höchste Anforderungen wurden an Emssionwerte, Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit der Anlagen gestellt. Daher wurden auch die Brenner mit „Mehrfachbrennstoffwahl“ (für Erdgas, Biogas und Heizöl extraleicht) ausgeführt.
Bild 1 zeigt den Kessel auf dem Weg nach Linz in die Schwerlasthalle am Hafen
Auf Bild 2 ist der Kessel am Hafenkran ersichtlich und in Bild 3 befindet sich der Kessel bereits im Schiff.
In Bild 4 (hier ist der Kessel bereits auf der Baustelle in Ungarn) sind die Öffnungen für die Überhitzer (auf der linken Seite über den vorderen Wendekammern) zu erkennen und auf der rechten Bildseite sieht man die astebo – typische Flossenrohrwand der Wendekammer. Diese verleiht astebo – Kesseln hohe Flexibilität und verhindert damit Wärmespannungen und resultierende Kesselschäden, die sich sonst nach mehreren Jahren Betrieb ergeben können und die Anlagen für mehrere Tage ausser Betrieb setzen. Zu erkennen ist auch (auf der rechten Bildseite) der Rauchgassammler für die Aufnahme der Economizer (Abgaswärmetauschern zur Verbesserung des Wirkungsgrades).
Einige technische Daten:
Zweiflammrohrkessel mit integrierten Dampfüberhitzern
Kesselleergewicht: 93000 kg
Maximales Betriebsgewicht: 160000 kg
Dampfproduktion 55000 kg/Stunde
Druck 16 bar
Dampftemperatur nach Überhitzung 206 bis 217 C
Feuerung mit Erdgas, Biogas und Heizöl extraleicht
Brennerregelung mittels O2 – Messung
Projektabwicklung: Ing. Herwig Engel, astebo gmbH
02.07.2007: astebo unter Tag
ASTEBO besucht den Berg der Schätze (Salz, Barbarakapelle, Kunstgüterrettung durch die Bergleute) in Altaussee.
Nachdem die astebo gmbH einen 15000 kg/h Dampfkessel an die Salinen Austria in Ebensee geliefert hat, welcher mittlerweile erfolgreich in Betrieb genommen wurde und daher jedem Mitarbeiter die “SALINEN Austria“ nicht nur vom Salz in der täglichen Suppe, sondern auch von der täglichen Arbeit ein Begriff sind, war es dennoch für die astebo Geschäftsleitung eine freudige Überraschung, dass fast alle Mitarbeiter und unser Eigentümer, der Einladung den Berg der Schätze in Altaussee zu besuchen, Folge leisteten.
Nach einer kurzen Stärkung in der Werkskantine (Würste ohne Ende) begann die Anreise per Bus nach Altaussee. Bei der Ankunft im sogenannten Steinberghaus, in welchem der Zutritt zum Schaubergwerk ist, wurden wir mit der traditionellen Bergmannsbegrüßung (Brot, Salz und Schnaps) und einem herzlichen „Glück auf“ willkommen geheißen.
Die anschließende Führung in den Salzberg auf der allgemein zugängigen Strecke wurde von Frau Barbara Weissenbacher durchgeführt, welche uns nicht nur den Salzabbau sondern
auch die doch dramatische Kunstgüterbergung am Ende des Zweiten Weltkrieges fachkundig näher brachte.
Etwa 7.000 Kunstgüter wurden bis 1945 in das Bergwerk gebracht. Sie stammten zum Großteil aus österreichischen und deutschen Museen, doch es waren auch viele von den Nazis geraubte Kunstschätze darunter. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges gab der Gauleiter in Linz den Befehl, das Bergwerk zu sprengen um die Kunstschätze zu vernichten. Dazu ließ er acht Fliegerbomben ins Bergwerk bringen, getarnt als Kunsttransport in Kisten mit der Aufschrift "Vorsicht Marmor! Nicht stürzen!"
Die Bergleute aber entdeckten den wahren Inhalt. Nachdem alle Verhandlungen mit dem Gauleiter gescheitert waren, entschlossen sie sich zu handeln, auch wenn sie damit ihr Leben riskierten. In der Nacht des 3. Mai 1945 brachten sie die Bomben gegen alle Befehle ins Freie und retteten damit wertvollste Schätze der europäischen Kultur.
Eine Multivision im ehemaligen Kunstlager zeigt, wieviel Schönheit im Berg geborgen war und läßt das dramatische Geschehen der Rettung am Originalschauplatz lebendig werden.
Über zwei lange Bergmannsrutschen fuhren wir in die geheimnisvolle Schatzkammer der ungesehenen Bilder. Das Gumplwerk ist eine alte Laugkammer, eine Kaverne mit 80 Metern Durchmesser und sie birgt einen großen unterirdischen See aus Sole. Hier schließt sich der Kreis. Nun geht es um die Bilder der Phantasie. Eine Show aus Licht und Musik läßt illusionistische Bilder und phantastische Effekte entstehen, wie sie nur in diesem Raum möglich sind.
Im Gumplwerk, wo normalerweise der Rückweg ans Tageslicht beginnt, also zur Ausfahrt aus dem Berg aufgefordert wird, kamen wir zum Höhepunkt unseres Besuches im Altausseer Salzbergwerk. Der Obersteiger und Zentralbetriebsrat der Salinen Austria, Herr Johannes Weissenbacher, brachte uns über Stiegen bzw. Schurfe und diverse Seitenstollen nach einigen Fahrten mit dem Zentralschachtaufzug zum sogenannten BERGKERNABBAU (Rotsalz in ganzen Blöcken). Des weiteren erklärte er uns an einem praktischen Beispiel auch noch den Salzabbau per Bohrlochsonde. Mittlerweile war jedem astebo Mitarbeiter klar, dass Bergmann ein harter und finsterer Beruf ist und wir ohne Herrn Weissenbacher nicht mehr aus dem Salzberg herausfinden würden. Er brachte uns genau so fachmännisch, wie er diese spezielle Führung gestaltete, zurück zum Steinberghaus, wo uns die Steinbergwirtin mit einem hervorragenden Schweinsbraten und selbst gemachten Kuchen erwartete. Musikalisch durch Herrn Weissenbacher und unseren Herrn Hewald klang dieser Ausflug im Steinberghaus zur allerbesten Zufriedenheit aus.
06.10.2006: THD – IZ 36000 Ü verlässt das Werksgelände
Am 6. Oktober 2006 wurde der zweite Kessel im Auftrag der Fa. Wacker – Chemie ausgeliefert. Nachdem der erste Kessel des Auftrages seit einigen Wochen im Werk Nünchritz (Sachsen) in Betrieb ist und seine Aufgaben verlässlich erfüllt, wurde der Altkessel ausser Betrieb genommen und kann nun der zweite installiert werden. Im Betrieb des Kunden wird Dampf für die Prozesse der Silikonchemie benötigt. Höchste Anforderungen wurden an Emssionwerte, Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit der Anlagen gestellt. In den zwei Bildern sind die Öffnungen für den Überhitzer (auf der Kesselvorderseite über den Öffnungen für die Brenner) gut zu erkennen und auf der Kesselrückseite sieht man die astebo – typische Flossenrohrwand der Wendekammer. Diese verleiht astebo – Kesseln hohe Flexibilität und verhindert damit Wärmespannungen und resultierende Kesselschäden, die sich sonst nach mehreren Jahren Betrieb ergeben können und die Anlagen für mehrere Tage ausser Betrieb setzen. Zu erkennen sind auch die Rauchgassammler für die Aufnahme der Economizer (Abgaswärmetauschern zur Verbesserung des Wirkungsgrades).
Einige technische Daten:
Zweiflammrohrkessel mit integrierter Dampfüberhitzung
Dampfproduktion 36000 kg/Stunde
Druck 19 bar
Dampftemperatur nach Überhitzung 220 bis 250 C
Feuerung mit Erdgas
Brennerregelung mittels CO – Messung
Projektabwicklung: Ing. Günter Jeschek, astebo gmbH
20.06.2006: China – Genehmigung für weitere 5 Jahre verlängert !
Mitte Juni 2006 überprüfte eine Delegation von drei chinesischen Sicherheitsexperten das Qualitätsmanagement – System der astebo. Dabei wurde die Konformität der Prozessanweisungen, Produktspezifikationen und Qualitätsvorschriften mit den einschlägigen chinesischen Vorschriften festgestellt.
astebo kann somit weitere 5 Jahre die erfolgreiche Belieferung des chinesischen Marktes mit Dampf – Warm- und Heisswasserkesseln fortsetzen.
Am 19. Mai 2006 wurde das ISO 9001:2000 System der astebo gmbh von der ÖQS auditiert und dessen Konformität mit den einschlägigen Vorschriften der Qualitätsnorm bestätigt.
In fruchtbringender Diskussion konnten auch Anregungen zur Weiterentwicklung des Systems herausgearbeitet werden.